Mit der Aufnahme der Sportanlage „Friedensring“ in das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ erhält Wittenburg mit der heute einstimmig gefällten Entscheidung des Haushaltsausschusses dringend benötigte Mittel für die seit Jahren überfällige Modernisierung. Dazu erklärt der Wahlkreisabgeordnete Leif-Erik Holm:

„Ich freue mich, dass die Wittenburger jetzt 1,5 Millionen Euro für die Sanierung der Sportanlagen am Friedensring bekommen. Das ist nicht selbstverständlich, waren doch die Mittel 23-fach überzeichnet. Beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung waren 3684 Interessensbekundungen mit einer beantragten Fördersumme von mehr als 7,5 Milliarden Euro eingegangen – verfügbar sind im Projekt jedoch nur 333 Millionen Euro.

Das ist ein schöner Erfolg für die Stadt Wittenburg. Auch ich hatte als Wahlkreisabgeordneter in Berlin für das Projekt geworben. Ein Glückwunsch geht an Bürgermeister Greger und alle Sportler im Ort, die bald einen runderneuerten Sportplatz mit Flutlichtanlage und Laufbahn nutzen können.

Auch wenn wir uns heute mit Wittenburg freuen, will ich darauf hinweisen, dass die Förderung von Sportstätten eigentlich in der Zuständigkeit der Länder und Kommunen liegt. Solche Bundesprogramme dürfen nicht zur Daueraufgabe werden. Dass sie überhaupt nötig sind, liegt daran, dass Länder und Kommunen durch Bundesgesetze und politisch verursachte Belastungen – allen voran die Folgekosten der ungesteuerten Migration – finanziell überfordert werden. Deshalb ist aus meiner Sicht die Agenda klar: Wir müssen die kommunale Finanzbasis nachhaltig stärken statt dauerhaft mit überzeichneten Bundesförderprogrammen einzuspringen.“