Zur Versetzung des Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, ins Innenministerium erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm:

„Maaßen ist erlegt. Die Meute hatte mit ihrer Hetzjagd Erfolg. Der Umgang mit dem verdienten Behördenleiter ist an Niedertracht kaum zu überbieten. Hier sollte ein Mensch mit aller Macht in der Öffentlichkeit demontiert werden. Das Ganze ist eine Schande für dieses Land. Insbesondere die SPD hat mittlerweile jedes Maß verloren. Stegner, Kahrs und all die anderen SPD-Demagogen schlagen nur noch wild um sich. Da brauchen sich die Sozis nicht zu wundern, wenn ihnen die Bürger in Scharen davonlaufen. Wer will sich schon von solch unanständigen Typen regieren lassen.

Herr Maaßen musste gehen, weil er seit langem ein Kritiker von Merkels illegaler Masseneinwanderung ist. Hätte Merkel 2015 auf ihn gehört, wäre diesem Land viel Leid und Terror erspart geblieben. Im Fall Chemnitz hatte sich Maaßen dann auch noch erdreistet, das zu bestätigen, was Generalstaatsanwaltschaft und der sächsische Ministerpräsident zuvor bemerkten, dass es keine Hetzjagden gab.

Auch die weiteren Vorwürfe gegen Maaßen sind lächerlich. Da wird dem Chef einer Sicherheitsbehörde tatsächlich vorgeworfen, dass er sich mit dem Vorsitzenden des Rechtsausschusses trifft. Während sich Altparteien-Politiker im Bundesamt und auch bei Herrn Maaßen regelmäßig die Klinke in die Hand geben, wird dem Mann ernsthaft vorgehalten, dass er sich bei hunderten Politikertreffen fünf Mal mit der stärksten Oppositionskraft in diesem Land trifft. Wie lächerlich und heuchlerisch ist das?

Innenminister Seehofer hat in dieser schlimmsten Regierungskrise seit acht Wochen eine ganz schlechte Figur gemacht. Er musste praktisch dabei zusehen, wie die Kanzlerin zusammen mit SPD-Chefin Nahles Fakten schuf. Der Fall Maaßen zeigt nun eindeutig: Wer es in diesem Regierungsapparat wagt, die Wahrheit zu sagen, wird zum Freiwild erklärt. Ein unwürdiges Schauspiel, um einen Unbequemen loszuwerden.