Liebe Bürger, es ist kaum zu glauben, mit welcher Verlogenheit, Arroganz und Doppelmoral die Sozis den Bürgern gegenübertreten. Sie werfen mit Steinen um sich, wohlwissend, dass sie selbst im löchrigen Glashaus sitzen. Sie schmeißen nach der politischen Konkurrenz in der Hoffnung, dass dann keiner so genau bei ihnen hinschaut.

Aber da haben die Genossen die Rechnung ohne den Wirt, sprich den Wähler, gemacht. Denn bei uns in Mecklenburg-Vorpommern ist es doch für niemanden mehr zu übersehen: In 28 Jahren SPD-Herrschaft hat sich ein dichtes Filz-Geflecht übers Land gelegt. Die Presseschlagzeilen der letzten Monate waren mehr als deutlich: Sondergehaltserhöhungen für Genossen, der Fall Blaudszun, Auftragsvergabe ans familiäre Umfeld, und jetzt auch Angestelltenverhältnisse mit Familienmitgliedern anderer SPD-Genossen. Vetternwirtschaft, wie man sie der AfD gerne vorwirft?

Ich will an dieser Stelle klar sagen, auch wenn wir als AfD MV von solchen Fällen nicht betroffen sind, wir werden in unserer eigenen Partei bundesweit prüfen und Transparenz herstellen, damit keine Zweifel im Raum bleiben. Wir haben übrigens bereits vorgeschlagen, für alle Parteien strengere Regeln zur Anstellung von Mitarbeitern einzuführen.

Mein Punkt hier ist die Dreistigkeit der Sozis. Die Überlegenheitsattitüde der Doppelmoralweltmeister von der SPD geht mir gehörig gegen den Strich. Noch kürzlich in der Bundestagsdebatte zur sogenannten Vetternwirtschaft versuchten sie nach Kräften, die AfD zu diffamieren. Von „Clankriminalität“, „Seilschaften“, „Sauerei“ war die Rede.

Aber wo bleibt dann die Bekämpfung solcher „Seilschaften“ in der SPD MV, Frau Schwesig? Davon ist weit und breit nichts zu erkennen.

Die neue Pressesprecherin der SPD-Landesvorsitzenden Schwesig, Lilly Blaudszun, verdient gleichzeitig an mehreren Stellen. Parallel zu ihrem neuen Job bleibt sie Mitarbeiterin einer Kommunikationsagentur, die Schwesigs Landesregierung beraten hat und deren Mutterunternehmen über eine weitere Tochteragentur für die Regierung arbeitet. Die Regierung bezahlt also eine Firma, deren Mitarbeiterin jetzt den Wahlkampf für die SPD organisiert. Das hat mindestens Geschmäckle, wie auch der Bund der Steuerzahler kritisiert.

Dienstleistungen werden bei den Sozis auch gerne familiär vergeben. Der Ehemann von Christine Klingohr, Vize-Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag, erhielt über Jahre Aufträge der Landesregierung für Beratungsleistungen und die Moderation von Veranstaltungen. Und Klingohrs „Golchener Hof“ wurde für teure SPD-Fraktionsveranstaltungen genutzt, die die Steuerzahler schon mal 15.000 € kosteten.

Und zuletzt kamen nun auch familienfreundliche Angestelltenverhältnisse ans Tageslicht. FAZ und Nordkurier berichteten. Demnach beschäftigt der SPD-MdB Frank Junge die Ehefrau von SPD-MdL Tilo Gundlack, früher stand wohl auch die Frau von SPD-MdL Ralf Mucha auf seiner Gehaltsliste. SPD-Landrat Sternberg beschäftigt die Ehefrau von SPD-MdL Philipp da Cunha, die Mutter von Schwesigs Staatskanzleichef Patrick Dahlemann (SPD) arbeitete früher für die SPD-Bundestagsabgeordnete Iris Hoffmann und heute für den SPD-MdL Falko Beitz…

Wohlgemerkt, rechtlich ist das nicht angreifbar, wenn die Qualifikation stimmt und die erforderliche Arbeitsleistung erbracht wird. Aber, wer bei anderen Vetternwirtschaft wittert – siehe oben: „Clankriminalität“, „Seilschaften“, „Sauerei“ – und nach diesen (Schein)-Maßstäben selbst verfilzt bis unters Dach ist, hat jede Glaubwürdigkeit verspielt.

Die Sozis haben die Bodenhaftung komplett verloren. Man schlägt zwar gerne auf andere ein, aber sich selbst auch mal kritisch zu hinterfragen, das kommt im Raumschiff Schwesig nicht in die Tüte. Auch deswegen steht die SPD jetzt da, wo sie steht. Doppelmoral bedeutet eben – keine Moral.

Die gute Nachricht: Die Bürger haben dafür ein feines Gespür, wie auch die Wahlumfragen zeigen. Genug ist einfach genug.