Zum peinlichen Agieren der CDU in der Causa Borchardt sowie zum durchschaubaren Ablass-Antrag der Regierungsfraktionen zum Mauerbau erklärt AfD-Landessprecher Leif-Erik Holm:
„Mit dem Dringlichkeitsantrag der AfD-Landtagsfraktion hat die CDU nun die letzte Chance, ihre krasse Fehlentscheidung im Fall Borchardt zu korrigieren und sich doch noch von SED-Claqueuren und Linksextremisten zu distanzieren. Allerdings lässt das Herumlavieren von CDU-Fraktionschef Renz eher darauf schließen, dass die Union nun auch ganz offen mit den Mauerbau-Verharmlosern und SED-Opfer-Verhöhnern paktieren will.
Mit dem Antrag zur Verurteilung des Mauerbaus versucht die CDU, sich in Form eines durchschaubaren Ablass-Handels von ihrer Borchardt-Sünde reinzuwaschen. Und sie machen es damit noch schlimmer: Wer erst den Mauerbau verurteilt und dann ein paar Minuten später eine Mauerbauverharmloserin deckt, hat keinen klaren Kompass mehr und stellt sich sein eigenes Armutszeugnis aus.
Morgen wird sich zeigen, ob sich die CDU künftig von Rot-Rot am Nasenring durch die Manege ziehen lässt.“