Obwohl die Bundesregierung Geheimdienstwarnungen vor einem geplanten Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines bekommen hat, hat sie die Schutzmaßnahmen nicht erhöht. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage von mir hervor. Weder wurde die Bundespolizei See angewiesen, die Überwachung der Leitungen zu intensivieren, noch wurde die Gefährdungsbewertung geändert. Das Ergebnis ist bekannt: Die Saboteure konnten in aller Ruhe zuschlagen.