Zur neuen DIHK-Umfrage zu den Auswirkungen der immer höheren Strom- und Gaspreise für die Unternehmen erklärt der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion und Landesvorsitzende MV Leif-Erik Holm:

„Die Antworten von 600 Unternehmen zeichnen ein klares Bild: Die Unternehmen ächzen unter der verheerenden Energiepolitik der letzten zwanzig Jahre. Es braucht einen Befreiungsschlag, um den Wohlstand Deutschlands nicht immer weiter zu gefährden.

Wenn fast die Hälfte der befragten Betriebe den Verlust der eigenen Wettbewerbsfähigkeit fürchtet und ein Drittel deswegen die notwendigen Zukunftsinvestitionen zurückstellen muss, dann sind das Alarmzeichen, die endlich ernstgenommen werden müssen.

Es ist ein Taschenspielertrick, wenn die amtierende Bundesregierung die EEG-Umlage kürzt, aber stattdessen die Steuerzahler verstärkt für die dramatisch steigenden Kosten in Anspruch nimmt. Es wird Zeit, dass die sogenannte Energiewende als das erkannt wird, was sie ist: ein energiepolitisch völlig undurchdachtes Milliardengrab, das Deutschlands Zukunft gefährdet.

Die AfD fordert die Abschaffung dieses planwirtschaftlichen Murks. Wir brauchen schnelle Lösungen, die die Preise deutlich senken und gleichzeitig der Umwelt nützen. Deshalb ist es höchste Zeit, ernsthaft über moderne Kernkraft zu nachzudenken. Wir müssen dringend die Laufzeit der Kraftwerke über 2022 hinaus verlängern. Dies ist im Übrigen auch ein Ergebnis des Glasgower Klimagipfels. Nur in Deutschland rennt man weiter mit ideologischen Scheuklappen umher.

Um die Gaspreise im Zaum zu halten, brauchen wir dringend das Gas aus Nord Stream 2. Die AfD setzt darauf, dass die Bundesnetzagentur schnell positiv entscheiden wird, wenn die neue Tochtergesellschaft von Nord Stream steht. Die nach der Aussetzung der Zertifizierung stark gestiegenen Marktpreise zeigen, wie nötig die Pipeline für Bürger und Unternehmen ist. Wir erwarten, dass auch die angehenden Ampelkoalitionäre diese Realität akzeptieren.“