Liebe Bürger, an der Christian-Albrechts-Universität Kiel wurde Anfang Mai zu einer sogenannten „Islam-Woche“ eingeladen. Und diese Veranstaltung geriet offenbar zur Demonstration. Nach Augenzeugenberichten sollten Männer und Frauen den Hörsaal über verschiedene Eingänge betreten und im Saal getrennt sitzen. Es sprach ein salafistischer Prediger, und von antisemitischen Ausfällen ist auch die Rede.

Dieser Vorfall sorgt zurecht für Aufregung, ist er doch ein weiteres Alarmzeichen dafür, wohin sich unser Land entwickelt. Wird die Zeit der Aufklärung, der Freiheit, der Gleichberechtigung bald vorbei sein? Die immer größeren Parallelgesellschaften sprechen eine deutliche Sprache, genauso wie die Scharia-Polizei, „Friedensrichter“ oder Demonstrationen für ein deutsches Kalifat. Von religiös motivierter Gewalt ganz zu schweigen.

Um es noch mal klar auszusprechen, niemand hat etwas gegen das private Glaubensbekenntnis, die Glaubensfreiheit gilt. Beim fundamentalistischen Islam aber haben wir es mit einer Ideologie zu tun, die sowohl einen religiösen als auch einen weltlichen Herrschaftsanspruch erhebt. Sie duldet nichts neben sich, sie ist totalitär. Besorgen muss uns auch, dass laut wissenschaftlichen Studien etwa die Hälfte der Muslime die Scharia über unseren Rechtsstaat stellt.

Es ist das Verdienst meiner Partei, diese Fakten gegen die ständigen Vorwürfe aus dem politisch-korrekten Mainstream immer wieder klar und deutlich zu benennen. Wir sagen dies aber eben nicht, weil wir radikal sind, sondern, weil wir gerade keinen Radikalismus in Deutschland haben wollen. Wir lieben die Freiheit!

Glauben mag jeder, was er möchte, aber die Entwicklung unseres Landes zu einem fundamentalistischen Gottesstaat akzeptieren wir nicht. Wenn wieder Anders- und Ungläubige verfolgt werden („Juden ins Gas“), wenn Homosexuelle von Hochhäusern gestoßen werden, wenn Mädchen nicht mehr zur Schule gehen dürfen und Frauen sich verschleiern müssen, dann ist es vorbei mit allem, die wir heute als selbstverständlich ansehen. Generationen vor uns haben Stück für Stück die Freiheit erkämpft, und die lassen wir uns nicht wieder nehmen.

Verblüffend finde ich, wie sogar weit weg im Ausland erkannt wird, mit welchem Problem wir es zu tun haben. Auf einer Delegationsreise in Mexiko sprach eine Ministeriumsvertreterin davon, dass wir aufpassen müssten, dass Deutschland durch Islamisierung nicht seine Werte und damit auch seine Zukunft und seinen Wohlstand verliert. Recht hat sie.

Warum man im Ausland dieses klare Bild sieht und im eigenen Land jeder Mahner in die Ecke gestellt wird, gehört zu den großen Rätseln unserer Zeit. Offensichtlich braucht es erst eine neue mutige Kraft, die mit dem nötigen Durchhaltevermögen und auch gegen den Wind den gesellschaftlichen Diskurs anschiebt. Zum Glück passiert genau das jetzt.

Welche Schlüsse sind zu ziehen? Die andauernde ungesteuerte Masseneinwanderung schadet Deutschland, in jeder Hinsicht. Vor allem beschleunigt sie die Islamisierung. Integration findet in manchen Stadtteilen und Städten gar nicht mehr oder schon umgekehrt statt. Kinder wollen zum Islam konvertieren, damit sie noch dazu gehören, Mädchen wollen Kopftuch tragen, damit sie nicht als „Schlampe“ gemobbt werden. Das darf so nicht weitergehen.

Wir brauchen endlich einen Stopp der illegalen Einwanderung sowie konsequente Abschiebungen von nicht (mehr) Aufenthaltsberechtigten, ebenso von religiösen Extremisten. Und vor allen Dingen müssen wir in Kindergärten und Schulen für eine tiefgehende Vermittlung unserer Werte sorgen. Im Bild gesprochen: nicht Weihnachtsbäume abschaffen, sondern wieder aufstellen.

Wenn wir auch unseren Kindern und Enkelkindern ein freies Leben ermöglichen wollen, müssen wir unser aufgeklärtes Abendland, unseren Rechtsstaat, unsere Freiheiten verteidigen. Freiheit statt Steinzeit!